Eisenzeit


Eisenzeit
Ei|sen|zeit 〈f. 20; unz.〉 vorgeschichtl. Zeitalter nach der Bronzezeit, etwa ab 800 v. Chr.

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Ei|sen|zeit, die:
frühgeschichtliche Kulturperiode im Anschluss an die Bronzezeit, in der das Eisen das wichtigste Rohmaterial für Waffen u. Werkzeuge war.

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Eisenzeit,
 
nach Stein- und Bronzezeit die dritte große vorgeschichtliche Periode, gekennzeichnet durch Verwendung des Eisens als Werkstoff für Waffen, Geräte und Schmuck, wobei aber auch Bronze weiterhin in Gebrauch bleibt; Eisenschmuck und -prunkwaffen kommen vereinzelt schon in der europäischen Bronzezeit (Eisendolch von Gánovce/Slowakei: um 1700 v.Chr.) und in voreiszeitlichen Kulturen des Alten Orients vor (Eisenfund von Samarra/Irak: um 4800 v. Chr.; Eisenkugeln von Tepe Sialk/Iran: um 4100 v. Chr.) vor.
 
Eisen kommt auf der Erde in gediegener Form nur als extraterrestrisches und seltenes Meteoriteisen vor; die oxidischen, carbonatischen, silikatischen oder sulfidischen Eisenerze waren während vorgeschichtlicher Zeit nur sehr schwer und mit hohem technischen Aufwand verhüttbar (Rennfeuerverfahren), wobei die Schmelztemperatur des Eisens (1535 ºC.) nicht erreicht wurde und als Ergebnis der Verhüttung nur ein kohlenstoffarmes und verunreinigtes Weicheisen zur Verfügung stand. Dieses konnte durch unterschiedliche Arbeitsverfahren (schmieden, abschrecken) verfeinert und gehärtet werden, so dass ein Eisen entstand, dass in seiner Härte in etwa der des Kupfers entsprach. Erst die Aufkohlung des Weicheisens mit Kohlenstoff zu Stahl (0,5-1,5% C) erbrachte einen Werkstoff, der härter als Kupfer und Bronze ist. Auch die Technik des Damaszierens diente der Herstellung von harten, aber nicht spröde-bruchgefährdeten Klingen. Technische Möglichkeiten, Gusseisen herzustellen, ergaben sich in Europa erst im MA (14. Jahrhundert n.Chr.), in Ostasien jedoch bereits ab dem 4. Jahrhundert v.Chr. Der Vorteil des Werstoffes Eisen und seine wirtschaftliche Bedeutung liegen in seiner allgegenwärtigen Verfügbarkeit, da Eisenerze praktisch überall und in großen Mengen vorhanden waren, wodurch die Abhängikeit von Importen aufgehoben wurde; Eisen gilt daher als das »demokratische« Metall.
 
Als Erfinder des Eisenherstellungsverfahrens gelten die Hethiter, die 1400/1200 v. Chr. eine Art Eisenmonopol im Vorderen Orient hatten. In den hethitischen Macht- und Wirtschaftszentren (Hasanlu, Hattusa) wurden Weicheisen und auch bereits Stahl in großen Mengen gewonnen, weiterverarbeitet, genutzt und verhandelt (Eisendolch im Grab des Tut-ench-Amun). Ein zweites und gleichzeitiges Entstehungsgebiet läßt sich im Zweistromland vermuten, wobei eine gegenseitige Einflussnahme wahrscheinlich ist. Die Kenntnis der Eisenverarbeitung gelangte zu Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. nach Zentralasien und bis zum 6. Jahrhundert v. Chr. nach Indien und Nordchina, wo eigenständige Technikentwicklungen abliefen. Von den Hethitern erlernten wahrscheinlich auch Philister, Assyrer, Phöniker und frühe Griechen die Eisenverarbeitung. Von der Balkanhalbinsel aus verbreitete sich die Kenntnis der Eisenverarbeitung über ganz Europa, wobei eine Fülle regionaler Kulturgruppen entstand. Aus den archäologischen Funden ist auf ein deutliches Zeitgefälle von Südosten nach Nordwesten zu schließen; in Griechenland setzte die Eisenzeit um 1100 v. Chr., in Mitteleuropa ab 800 v. Chr., auf den Britischen Inseln um 500 v. Chr. und in Skandinavien regional unterschiedlich erst um Christi Geburt ein.
 
Südlich der Sahara und in Ostafrika war Eisen seit etwa 500 v. Chr. bekannt (Reich von Meroe im Niltal/Sudan), seine Verhüttung und das Schmiedehandwerk verbreiteten sich möglicherweise von hier nach Westen und Süden ins Innere Afrikas. Für die Nokkultur in Nigeria sind eiserne Werkzeuge bereits einige Jahrhunderte v. Chr. bezeugt, auch sind verschiedene Funde zwischen Niger und Nil in diese Zeit zu datieren. Aus der Zeit um 200 v. Chr. stammen die ältesten Eisenfunde im Süden Afrikas. Die Eisenzeit folgt in Afrika südlich der Sahara (wie in weiten Teilen Asiens, z. B. Südindien, Japan) unmittelbar auf die Steinzeit.
 
In Europa wird die Eisenzeit außerhalb des Bereichs der griechischen und etruskischen Hochkulturen in einen älteren und einen jüngeren Abschnitt geteilt, wobei als wichtigster Vertreter der älteren Stufe die Hallstattkultur (benannt nach einem Gräberfeld bei Hallstatt/Österreich), der jüngeren Stufe die La-Tène-Kultur (benannt nach einem Hortfundplatz bei La Tène/Schweiz) gelten können. Das Ende der Eisenzeit wird, dem Einsetzen schriftlicher Quellen entsprechend, gebietsweise verschieden datiert. Als »vorrömische« Eisenzeit werden häufig die von der Hallstattkultur und der La-Tène-Kultur geprägten Perioden zusammengefasst (8.-1. Jahrhundert v. Chr.). Nach dem Münchner Archäologen P. Reinecke ist die Hallstattkultur Mitteleuropas in vier Stufen zu unterteilen (HZ A-D), wobei die Stufen HZ (Hallstattzeit) A und HZ B noch der Urnenfelderzeit angehören und die Stufen HZ C und HZ D (7.-5. Jahrhundert v. Chr.) den älteren Abschnitt der vorrömischen Eisenzeit kennzeichnen. Ebenfalls auf P. Reinecke geht die allgemein gebräuchliche Einteilung der La-Tène-Zeit (jüngere vorrömische Eisenzeit) in die Stufen LT A bis D zurück (spätes 5. Jahrhundert bis 1. Jahrhundert v.Chr.). Es folgt die Römerzeit (1.-4. Jahrhundert n. Chr.) und die Zeit der Völkerwanderung. In Nordeuropa bildete erst die Wikingerzeit den Abschluss der vorgeschichtlichen Eisenzeit.
 
 Ältere Eisenzeit
 
Ihre älteste Ausprägung auf europäischem Boden hat die Eisenzeit in der protogeometrischen und der geometrischen Periode Griechenlands gefunden (etwa 1100-700 v. Chr.). Auf der Balkanhalbinsel entstanden auf der Grundlage spätbronzezeitlicher Kulturgruppen mehrere Eisenzeitkulturen (Glasinac-Kultur, Nouakultur). Auch in Italien entwickelten die einzelnen Landesteile eigene Kulturen (Estekultur, Golaseccakultur, Villanovakultur u. a.). Die ältere Eisenzeit Spaniens stand im Zeichen bronzezeitlicher Traditionen mit Urnenfelder- und Hallstatteinflüssen (Tartessos). In Frankreich ist neben der Hallstattkultur im Osten des Landes besonders die Gruppe von Jogasses bekannt, die auch auf England übergriff. In Deutschland bestanden die drei kulturellen Großräume der jüngeren Bronzezeit fort: In Süddeutschland herrschte die Hallstattkultur, in Mittel- und Ostdeutschland mit Böhmen zunächst noch die Lausitzer Kultur in mehreren örtlichen Abwandlungen (später die Billendorfer Kultur und die Jastorf-Kultur), in Norddeutschland eine Gruppe von Kulturen, deren Träger möglicherweise schon Germanen waren (Jastorf-Gruppe, Ripdorf-Gruppe, Seedorf- Gruppe) oder die aus einer Mischung mit den Trägern der Lausitzer Kultur hervorgingen. Die Ausbreitung neuer Völkerschaften in das Gebiet der Lausitzer Kultur scheint kriegerischer Natur gewesen zu sein, wie das Auftreten vieler Befestigungen (Ringwälle) in der Lausitzer Grenzzone annehmen lässt. Auch im übrigen Mittel- und Westeuropa entstanden zur gleichen Zeit Fluchtburgen und befestigte Herrensitze (Heuneburg/Baden-Württemberg, Mont Lassois/Frankreich, Danebury/England), die mit den frühen Kelten und deren Expansionsbestrebungen in Zusammenhang zu bringen sind (ab HZ D, um 500 v.Chr.).
 
Die Kultur der älteren Eisenzeit zeigt zunächst nur geringe Unterschiede gegenüber der vorangegangenen Urnenfelderkultur. Doch werden bald Tendenzen zur Konzentration wirtschaftlicher und politischer Macht bemerkbar (z. B. Salzgewinnung und -vertrieb in Hallstatt/Österreich und Halle/Saale). Anlagen bewehrter Fürstensitze weisen auf kriegerische Kontakte der Stammes- oder Kulturgemeinschaften hin, aber es bestanden auch Handelsbeziehungen. In Osteuropa ist der Beginn der Eisenzeit durch das Aufkommen des Reiterkriegertums geprägt (Kimmerier, Skythen). Nach Ausweis der Grabfunde (»Fürstengräber«) ist auf eine deutliche soziale Schichtung der Bevölkerung zu schließen, wobei das Luxusbedürfnis der Herrenschicht einerseits die Entstehung einer spezialisierten Handwerkerschaft (Waffen- und Goldschmiede), andererseits den Fernhandel begünstigte (griechische Importgüter aus Etrurien seit der Epoche der Hallstattkultur). Im Grab des sozial herausragenden Kriegers von Hochdorf/Baden-Württemberg, das um 520 v.Chr. angelegt und 1977 ausgegraben wurde, fand sich eine sehr umfangreiche Grabausstattung, zu der neben den persönlichen Waffen, einem eisenbeschlagenen, vierrädrigen Wagen und zahlreichen Goldgegenständen auch eine 2,75 m lange Bronzeliege (so genannte Kline), ein mit 500 l Honigmet gefüllter Bronzekessel und ein Ess- und Trinkgeschirr für 9 Personen gehört. Hier wird der Gedanke des griechischen Symposions, des Trink- und Essgelages eines Anführeres mit seiner Gefolgschaft, deutlich. In dem Grab einer etwa 35jährigen Dame, die um 500 v.Chr. bei Vix, am Fuß der Höhenburg von Mont Lassois, beerdigt wurde, fand sich ein ursprünglich aus Großgriechenland stammender Bronzekrater, der mit 208 kg Gewicht, einer Höhe von 1,64 m und einem Fassungsvermögen von 1100 l das größte erhaltene Gefäß der Antike darstellt. Auskunft über die aufwendigen Grab- und Kultrituale während frühkeltischer Zeit, geben die Funde und Befunde vom Glauberg/Hessen, wo eine Höhenburg, ein Zentralheiligtum mit Graben-Wall-Systemen, Prozessionsstraßen, mehrere reich ausgestattete Gräber und die lebensgroße, vollplastische Sandsteinstatue eines Anführers (Fürsten?) gefunden wurden. In direkter Nachbarschaft zu den frühkeltischen »Fürstensitzen« befinden sich meist mehrere landwirtschaftlich oder handwerklich orientierte Ansiedlungen, die sicherlich Zulieferdienste leisten mußten und somit eine wirtschaftlich-soziale, kulturelle und politische Einheiten bildeten. Über die sonstige Wirtschafts- und Lebensweise außerhalb der »Fürstensitze» ist vergleichsweise wenig bekannt. Außerhalb des frühkeltischen Einflussbereiches - im nördlichen Mitteleuropa und in Skandinavien - ist die ältere vorrömische Eisenzeit eher von Kontinuität und von Traditionen aus der Urnenfelderzeit beziehungsweise der jüngeren Bronzezeit als von Veränderung geprägt. Allerdings wurde auch dort die Kunst der Verzierung auf viele Bereiche angewendet: Waffen, Hausrat, Schmuck, Kultgeräte aus Bronze, Gold oder Eisen. Eisen diente v. a. zur Herstellung von Handwerkszeug (Beile, Äxte, Sägen, Zangen, Sattlermesser), Waffen und von landwirtschaftlichen Geräten. Die Verwendung des Eisens zu landwirtschaftlichen Zwecken (Entwicklung von Sense, Pflugschar und Hacken) führte zu einer Intensivierung des Ackerbaus.
 
 Jüngere Eisenzeit
 
In der jüngeren Eisenzeit (etwa seit 500 v. Chr.) waren weite Teile Europas von der La-Tène-Kultur beeinflusst. Als ihre Träger sind keltische (gallische) Völker bezeugt, die in kriegerischen Invasionen aus einem Kerngebiet in Süddeutschland und Ostfrankreich auf Norditalien, Teile der Balkanhalbinsel und Kleinasiens, die Iberische Halbinsel und England sowie Irland ausgriffen. Im nördlichen Mittel- und in Nordeuropa verhinderten germanischen Völker ein Eindringen der Kelten, gerieten aber kulturell unter deren Einfluss.
 
Im 5. Jahrhundert v. Chr. war in Mittel- und Westeuropa eine eigenständige keltische Kunst voll ausgebildet, angeregt durch griechisch-etruskische Ornamentik auf meist etruskischen Importgegenständen sowie durch den Tierstil der skythischen Kunst, dazu traten im Laufe der Entwicklung starke römische Einflüsse.
 
Seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. führten keltische Stämme nach griechischem Vorbild die Geldwirtschaft ein. Es entstanden Wehranlagen, die nicht mehr allein in Notzeiten als Fluchtburgen dienten, sondern dauernd bewohnt waren (Oppidum) und Macht-, Wirtschafts- beziehungsweise Kultzentren darstellten; das Oppidum bei Manching/Bayern besaß eine Innenfläche von 200 Hektar und war durch eine 7 km lange, sehr massive Stein-Erde-Holzmauer (von Caesar als »murus gallicus« bezeichnet) gesichert. Nach Verteilung und Größe dieser ältesten stadtähnlichen Ansiedlungen im nordalpinen Raum zu urteilen, müssen manche Stammesverbände mehrere Zehntausend Menschen gezählt haben. Auf Grund der gleichartigen Gesellschafts-, Siedlungs- und Wirtschaftsform geht man für Mittel- und Westeuropa von einer keltischen Oppida-Zivilisation aus. Die auffallend ähnliche Machart und Verzierungsweise der spätkeltischen Produkte läßt zudem auf intensive Wirtschafts- und Sozialkontakte über große Entfernungen hinweg schließen.
 
Im Vergleich mit den vorangegangenen Perioden ist die jüngere vorrömische Eisenzeit insgesamt durch eine immer schnellere soziale und kulturelle Entwicklung gekennzeichnet, die in einigen Regionen zu zentral und hierarchisch verwalteten Stammesorganisationen führte, die gelegentlich die Hochkulturen des Mittelmeerraumes in Gefahr brachten (Skythenzüge nach Mitteleuropa, Kelten-, Kimbern- und Teutoneneinfälle in Italien). Andererseits wurden kulturelle Anregungen aus dem Süden in sehr viel stärkerem Maße übernommen als in den früheren Kulturperioden. Die Oppida-Zivlisation und die keltische Kultur verschwanden kurz vor und mit dem Einmarsch römischer Truppen unter Caesar während der Gallischen Kriege.
 
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie v. a. auch in den folgenden Artikeln:
 
Bronzezeit · Germanen · Hallstattkultur · Kelten · keltische Kunst · La-Tène-Kultur · Vorgeschichte
 
 
Enzyklopäd. Hb. zur Ur- u. Frühgesch. Europas, bearb. v. J. Filip u. a., 2 Bde. (1966-69);
 J. V. S. Megaw: Art of the European Iron Age (Bath 1970);
 
The African Iron Age, hg. v. P. L. Shinnie (Oxford 1971);
 R. J. Forbes: Studies in ancient technology, Bd. 9 (Leiden 21972);
 
Reallex. der german. Altertumskunde, begr. v. J. Hoppe (21973 ff., auf zahlr. Bde. ber.);
 D. W. Harding: The Iron Age in lowland Britain (London 1974);
 
Ur- u. frühgeschichtl. Archäologie der Schweiz, hg. v. W. Drack, Bd. 4: Die E. (Basel 1974);
 H. J. Hässler: Zur inneren Gliederung u. Verbreitung der vorröm. E. im südl. Niederelbegebiet, 3 Tle. (1976/77);
 K. Schlabow: Textilfunde der E. in Nord-Dtl. (1976);
 D. u. R. Whitehouse: Lübbes archäolog. Welt-Atlas (a. d. Engl., 1976);
 
Das Dorf der E. u. des frühen MA. Siedlungsform, wirtschaftl. Funktion, soziale Struktur, hg. v. H. Jankuhn (1977);
 
Unterss. zur eisenzeitl. u. frühmittelalterl. Flur in Mitteleuropa u. ihrer Nutzung, hg. v. H. Beck, 2 Tle. (1979/80);
 
The coming of the age of iron, hg. v. T. A. Wertime u. J. D. Muhly (New Haven, Conn., 1980);
 
Beitrr. zur vorröm. E. in Ostwestfalen, hg. v. K. Günther (1981);
 
Frühes Eisen in Europa. Festschr., hg. v. H. Haefner (Schaffhausen 1981);
 H. Seyer: Siedlung u. archäolog. Kultur der Germanen im Havel-Spree-Gebiet in den Jh. vor Beginn unserer Zeitrechnung (Berlin-Ost 1982);
 H. Nortmann: Die vorröm. E. zw. unterer Weser u. Ems (1983);
 E. Riedel: Bibliogr. zu Material u. Technologie kulturgeschichtl. Eisenfunde, in: Berliner Beitrr. zur Archäometrie, Jg. 8 (1983);
 J. Collis: The European Iron Age (London 1984);
 J. Biel: Der Keltenfürst von Hochdorf (1985);
 G. Kutscha: Auf den Spuren der Vorzeit (1987);
 K. Spindler: Die frühen Kelten (2.1991);
 
Das kelt. Jahrtausend, hg. v. H. Dannheimer u. R. Gebhard (1993);
 
Europe in the First Millenium BChg. von K. Kristiansen u. J. Jensen (Sheffield 1994).
 
Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:
 
Metallzeit: Kupfer, Bronze, Eisen
 
Metallzeit: Metalle verändern die Welt
 
Eisenzeit: Lebensformen einer kriegerischen Epoche
 

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Ei|sen|zeit, die: frühgeschichtliche Kulturperiode im Anschluss an die Bronzezeit, in der das Eisen das wichtigste Rohmaterial für Waffen u. Werkzeuge war.

Universal-Lexikon. 2012.

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